Domus

Wir
Unsere Projekte
Calendarium

Geschichte
Chronik
Hintergrund
Biographien
Herrscherlisten
Alltag
Kunst
Wissenschaft

Links
Literatur
Downloads
Gästebuch
Kontakt

Sitemap
Suchen
 

    

 

TURBA DELIRANTIUM

 

 

Kurzbiographie des
Kaisers Friedrich II.

  
Friedrich II. wurde in Iesi bei Ancona als Sohn Kaiser Heinrichs VI. am 26. Dezember 1194  geboren auf den Namen Friedrich Roger getauft, und bereits als Zweijähriger zum römisch-deutschen König gewählt, doch verzichtete seine Mutter Konstanze 1198 für ihn und ließ ihn nur zum König von Sizilien krönen.

Seine Mutter starb wenig später und Friedrich kam unter die Vormundschaft von Papst Innozenz III. 

Um der staufischen Umklammerung (Sizilien und Reich) zu entrinnen, ließ Innozenz III.  wegen der offensiven Italienpolitik von Kaiser Otto IV. den Staufer 1212 zum Gegenkönig wählen.

Nach Ottos Niederlage bei Bouvines 1214 konnte er seinen Herrschaftsanspruch durchsetzen und 1220 auch die Kaiserkrone erringen. Bedingung dafür war ein Kreuzzugsversprechen. Als dessen Einlösung sich verzögerte, verhängte Papst Gregor IX. den Bann über den Kaiser (1227) und löste ihn erst wieder, als Friedrich 1229 seinen Kreuzzug durch kluge Diplomatie mit der Krönung zum König von Jerusalem erfolgreich hatte beenden können.

Hatte Friedrich II. Sizilien nach fast modern anmutenden Prinzipien zu einem zentralistischen Beamtenstaat ausgebaut, so überließ er 1220 Deutschland seinem Sohn Heinrich VII. und griff dort erst ein, als dieser sich von ihm lossagte. 1235 konnte Friedrich den Aufstand niederschlagen und nach Versöhnung mit den Welfen im Reich seinen Sohn Konrad IV. durchsetzen. Doch als Friedrichs Macht über den Sieg über den von der Kurie unterstützten Lombardenbund 1237 weiter wuchs, griff der Papst 1239 erneut zum Bann und sprach 1245 sogar die formale Absetzung des Kaisers aus, die sich bis zu Friedrichs Tod am 13. Dezember 1250 in Fiorentina bei Lucera nicht durchsetzen lies, aber die staufische Position im Reich untergrub . 

Der hochgebildete Kaiser, der Kunst und Wissenschaft an seinem Hof gefördert und selbst als Autor eines Buches über die Beizjagd ('Ars venandi cum avibus' - Falkenbuch Kaiser Friedrich II.) hervorgetreten war, 

Auch der Mathematiker Leonardo Fibonacci, dessen große Verdienste um die Einführung der arabischen Zahlen in Europa unbestritten sind, spielte eine Rolle im Leben Friedrichs II., wenn er auch nie an seinem Hofe tätig war. Der Kaiser richtete an ihn einige schwierige mathematische Probleme seiner Zeit betreffende Fragen, die Fibonacci zu seiner Zufriedenheit löste. Er widmete eines seiner Werke, das "Liber Quadratorum", dem Kaiser. 

Friedrich II. wurde schon von den Zeitgenossen zur überirdischen Lichtgestalt verklärt.

Autor: Gunter Krebs

 

 

Listinus Toplisten Ego Gunter Krebs indignus programator scripsi hunc situm TelaeTotiusTerrae anno domini 2003 Turba Delirantium
© by Turba Delirantium und Gunter Krebs (2003), alle Rechte vorbehalten  Jegliche Veränderungen, Kürzungen, Nachdrucke (auch auszugsweise) bedürfen der Genehmigung der Verfasser.

Impressum & Disclaimer